Betriebserkundung bei Himolla

Wie jedes Jahr besuchten auch in diesem Schuljahr die 8. Klassen der Mittelschule Taufkirchen/Vils den Betrieb Himolla.

Nach einer freundlichen Begrüßung durch Herrn Lechner und Herrn Brenninger, die für die Azubis in ihrem Betrieb verantwortlich sind, wurde den Schülern ein kleiner Einblick in die Geschichte Himollas gewährt. Anschließend bekamen die Jugendlichen eine für sie sehr informative Führung durch den gesamten Betrieb.

Sehr beeindruckend für die Schüler war vor allem zu sehen, wie viel Arbeit hinter einem einzigen Möbelstück steckt. So wurde ihnen von der Planung bis hin zur Anfertigung der Polstermöbel jeder Schritt gezeigt und erläutert, wodurch sie die einzelnen Ausbildungsberufe wie Holzmechaniker und Polsterer in der Praxis kennen lernen durften.

Dabei wurde betont, dass der Handwerksberuf für die zukünftigen Auszubildenden hohe Ansprüche stellen würde und neben handwerklichem Geschick vor allem räumliches und logisches Denken von großer Bedeutung sei. Überrascht wurden die Klassen mit einer Brotzeit, in der ihnen Wiener und Brezen serviert wurden.

Am Ende der Betriebserkundung durften die Schüler in einer gemütlichen Runde Fragen zum Betrieb und der Ausbildung stellen.

(Eva Regahl)

Wahl der Schülersprecher und Verbindungslehrkräfte

Drei Tage nach der Schulung trafen wir Klassensprecherinnen und Klassensprecher uns mit Rektor Geier und SMV-Betreuer Ackermann, um die Schülersprecher und die Verbindungslehrkräfte zu wählen. An diesem Freitag, 05.10.2018, war die Spannung groß, als wir die Reden der sechs Kandidatinnen und Kandidaten anhörten.

Nach den Wahlreden gingen wir zurück in unsere Klassen und stellten dort die Kandidaten mithilfe unserer Notizen vor. Jede Klasse stimmte dann ab und gab uns einen Wahlauftrag mit zur Wahl der drei Schülersprecher und der Verbindungslehrer.

Unsere Schülersprecherinnen

Wir versammelten uns nach der Pause wieder mit Herrn Ackermann im Mehrzweckraum und wählten geheim in provisorischen Wahlkabinen. Für jedes Schülersprecheramt war eine Stichwahl nötig und nach teils sehr knappen Ergebnissen wurde letztendlich Selina Obermaier aus der 10aM zur ersten Schülersprecherin gewählt. Zweite Schülersprecherin wurde Anita Mustafa aus der 9dM und dritte Schülersprecherin wurde Erta Selimi aus der 9bG.

 

Unsere Verbindungslehrer

Als weibliche Verbindungslehrerin wurde Frau Schreiner bestätigt und auch Herr Paulus wurde wiedergewählt.

Für die Auswahl der SMV-Aktionen blieb uns durch die vielen Stichwahlen keine Zeit und so werden wir uns mit den Klassensprechern bald wieder treffen um darüber eine Entscheidung zu treffen.

(Selina Obermaier, Anita Mustafa, Erta Selimi; Schülersprecherinnen)

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Vom rohen Stück zum Kunstwerk

Zehn SchülerInnen aus den sechsten Klassen treffen sich insgesamt siebenmal zum Holzschalen schnitzen. Angeleitet wird der Kurs von Herrn Bernhard Galler (Schreinermeister) und seinen Mitarbeitern von der Schnitzwerkstatt der Lebensgemeinschaft Höhenberg.

Die Kinder dürfen sich ein Stück Weichholz (Linde oder Pappel) aussuchen und eine vorläufige Form für eine Schale aufzeichnen. Nach einer kurzen Einweisung und Erklärungen zu Werkstoff und Werkzeugen wird beherzt losgeschnitzt. Nicht nur Kraft und Ausdauer sind hier vonnöten, auch ein gutes Auge für die zukünftige Form und die Beschaffenheit der Maserung wird gebraucht!

Tatkräftige Unterstützung bekommen die SchülerInnen durch die assistenzbedürftigen Mitarbeiter der Schnitzerei: Wie wird das Schnitzmesser optimal angesetzt, wie tief darf man das Messer ansetzen und vor allem, wie vermeidet man Blasen an den Händen?

Im Laufe des Kurses lernen die sieben Jungen und drei Mädchen nicht nur, wie aus einem groben Stück Holz eine fein geschliffene glatte Schale wird, sondern sie erfahren auch, wie engagiert die betreuten Mitarbeiter von Herrn Galler bei ihrer Arbeit sind und mit welcher Freude sie ihre Kenntnisse weitergeben. Der letzte Tag des Kurses findet in Höhenberg in der Schnitzerei statt. Dort wird den entstandenen Holzschalen der „letzte Schliff“ und der notwendige Ölanstrich verpasst, damit sie auch im Haushalt gut verwendbar sind. Die Kinder können schließlich alle stolz auf ihre Leistung und ihre Werke sein.

(Ingeborg Seidl)

Polio – da machen wir den Deckel drauf

Aktion „Deckel gegen Polio – 500 Deckel für 1 Leben ohne Kinderlähmung“

Kinderlähmung gibt es nicht mehr? Das gilt für Deutschland, doch in Ländern wie Afghanistan, Pakistan oder Nigeria tritt diese Krankheit auch heute noch auf. Die Aktion „End Polio Now“ erlaubt es mit einem Kilogramm Plastikdeckel (500 Stück) eine Impfung gegen Kinderlähmung zu finanzieren.
Unterstützt durch Fr. Wiesneth gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b Plakate und informierten ihre Mitschüler über die „Deckel-Aktion“. Innerhalb eines Monats gelang es ca. 5000 Deckel zu sammeln und somit 10 Impfungen zu ermöglichen.
Bevor wir die Deckel jedoch beim Rotary Club Dorfen abgegeben haben, hatte die 6a noch eine Idee: „Deckelkunst“.

Schritt 1: Sortieren

Schritt 2: Motive auswählen

Schritt 3: Los geht´s.

Schritt 4: Fertige Kunstwerke

(Iris Gerlach)

Die Mittelschule zu Gast bei der Firma Bauer in Buchbach

Schon seit einigen Jahren besteht ein enger Kontakt zwischen der Firma Bauer Elektroanlagen in Buchbach und unserer Mittelschule. Immer wieder dürfen wir Mitarbeiter von Bauer an unserer Schule begrüßen (z.B. bei unserer Jobbörse oder dem „Fächerwahlprojekt“), nun waren wir wieder einmal zu Gast in Buchbach. Anlass war die Ausstellung „100 Jahre elektrische Energie – Versorgung damals und heute“.

So ändern sich die Zeiten: Vor vielen Jahrzehnten kletterten die Mitarbeiter der Firma noch ohne irgendeine Art von Schutzkleidung die Strommasten hoch oder bastelten sich selber einen Generator zusammen, um auf freiem Feld Strom zu haben. Heute geht es eher um die Frage wie man es zum Beispiel schafft, den aus Sonnenenergie gewonnenen Strom für Zeiten zu speichern, in denen nicht die Sonne scheint. Diese und weitere interessante Themen standen auf dem Programm, als unsere Schüler der neunten und zehnten Klassen in mehreren Gruppen über das Firmengelände geführt wurden. An verschiedenen Stationen ging es dabei um die Geschichte (im „Technikmuseum“), die Gegenwart und die Zukunft der Stromversorgung. Zudem bekamen unsere Schüler aber auch Informationen über die Ausbildungsberufe bei der Firma Bauer, die neben Elektronikerinnen und Elektronikern in verschiedenen Fachrichtungen auch in kaufmännischen Berufen ausbilden. Höhepunkt der Führung war für viele die Möglichkeit in einem BMW i8 Platz nehmen zu können, der wegen seines Elektroantriebs beim Bereich „Energiespeichertechnik“ nicht fehlen durfte.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Firma Bauer für den sehr angenehmen und informationsreichen Vormittag und bei den gut gelaunten Mitarbeitern, die sich so viel Zeit für uns genommen haben. Außerdem ein großes Dankeschön für die Brotzeit, die wir bekommen haben und die Geschenke, die wir obendrein auch noch mitnehmen durften.


(Benedikt Kiesel)