Ein SMV–Tag unter dem Motto „Glück“

Was ist eigentlich „Glück“?
Ist es viel Geld, eine neue Spielekonsole oder nicht beim Spicken erwischt worden zu sein?
Das überlegte sich unsere Klasse zunächst während einer Stunde im Sozialen Lernen. Schnell wurde uns klar, dass es das alles wohl nicht sein kann. Die meisten Schüler und Schülerinnen in unserer Klasse empfinden ihre Eltern und ihre Familie als das wahre Glück. Viele finden auch, dass für sie gute Freunde und verständnisvolle Menschen wichtig zum Glücklichsein sind. Auch ein gutes Klima in der Schule ist für sie Glück. Das ist ihrer Meinung nach wichtiger als gute Noten – auch wenn diese natürlich nicht verkehrt sind.
In einer weiteren Stunde machten wir uns Gedanken, was wir für uns selbst tun können um glücklich zu sein. Da wurden schon einige Möglichkeiten aufgezählt: Sport treiben, mit dem Hund  spazieren gehen, daran denken, was man Schönes erlebt hat oder auch mehr auf sein eigenes Bauchgefühl und weniger auf andere hören…
Erstaunlicherweise fielen uns aber sogar noch viel mehr Möglichkeiten ein, anderen dazu zu verhelfen wieder Glück zu verspüren. Da gab es Vorschläge von zum Eis essen einladen bis zum in den Arm nehmen, zuhören, sich einfach als guter Freund/Freundin erweisen.
Mit unseren Glück-Aufklebern  möchten wir die Menschen in Taufkirchen daran erinnern, dass Glück nicht Zufall oder Schicksal sein muss, sondern wir alle selbst etwas dazu tun können.

(Roswitha Karbaumer)