Bewerbungswoche für die achten Regel- und die neunten M-Klassen

Viele neue Erfahrungen im Rahmen der Bewerbungswoche gewonnen –
Ausbilder üben mit unseren Schülern „erfolgreiche“ Vorstellungsgespräche

Die Schüler der beiden achten Regel- und neunten M-Klassen der Mittelschule Taufkirchen/Vils hatten sich seit Oktober intensiv auf die für die Vorentlassklassen traditionell im Februar/März stattfindenden „echten“ Bewerbungsgespräche vorbereitet; an drei Schultagen kamen hierzu Ausbilder mehrerer Firmen an die Schule bzw. ermöglichten im eigenen Unternehmen unter „Echtheitsbedingungen“ diese für den Erhalt einer Ausbildungsstelle so wichtige Situation.

Seit Oktober lief die Vorbereitungsphase, in deren Verlauf jeder Schüler zwei vollständige und repärsentative Bewerbungsmappen ausarbeiten musste. Über verschiedene Websites haben sich die Mädchen und Jungen für zwei ihnen passende Berufe entschieden und sich auf im Anschluss auf reale Ausbildungsanzeigen beworben.

Richtig los ging es dann am 13. Februar mit einem Videotraining. Herr Walther von der AOK und Sozialpädagogen der Jugend- und Schulsozialarbeit der Schule führten gemeinsam erste Bewerbungsgespräche: Mit Hilfe der gemachten Filmaufnahmen konnten die Gespräche anschließend genau analysiert und in Kleingruppen besprochen werden. Diese vorweg genommenen Übungssituationen nahmen den Schülern die erste Nervosität, gaben Sicherheit und brachten gute Tipps.

Vom 20. bis 22. Februar kamen Ausbilder unter anderem von BMW, GEWO, Rewe, dem WiWeb, der JAS Forwarding GmbH, der Firma Bauer, der RWG Erdinger Land, vom Mehr-Generationen-Haus, dem kbo-Isar-Amper-Klinikum, der Firma Niedermaier und der Barmer Versicherung an die Schule und führten „echte“ Gespräche durch. Weitere Teilnehmer führten in ihren Einrichtungen mit den Schülern die Bewerbungsgespräche durch, so z.B. im Gemeindekindergarten und der Tierarztpraxis Aigner.

Besondere Unterstützung bekam die Schule zum wiederholten Male von Frau Karbaumer von der Arbeitsagentur und von mehreren Vertretern des Rotary Clubs aus Dorfen.

Wie in realen Vorstellungsgesprächen achteten die Kinder im Besonderen auf ein gepflegtes Äußeres und auf höfliches Auftreten. Als besondere Herausforderung erwies es sich für die SchülerInnen, ihre eigenen Schwächen und Stärken herauszufinden und darüber zu berichten.

Trotz der großen Aufregung und Anspannung der Jugendlichen vor den Gesprächen, wurden sie von allen gut gemeistert. Nun können die Mädchen und Jungs mit größerem Selbstvertrauen und mehr Sicherheit an die realen Bewerbungen, die in einem Jahr auf sie zukommen werden, herangehen.