Klasse 10aM besucht „A Christmas Carol“ in der Stadthalle Erding

Am 26.11.2018 besuchten wir – die 10a M – das Theater „A Christmas Carol“ von Charles Dickens, welches in der Stadthalle Erding aufgeführt wurde. Nach der ersten Unterrichtsstunde fuhren wir also mit dem Bus los nach Erding, dort kamen wir gegen 09:20 Uhr an und hatten anschließend Zeit, um frühstücken zu gehen oder die Stadt zu erkunden. Direkt um 10:30 Uhr begann das Stück mit einer singenden Gruppe von ungefähr fünf Schauspielern, einer von ihnen las den Anfang der englischen Geschichte vor.

In dem Stück von Charles Dickens ging es um einen Mann namens Ebenezer Scrooge, welcher sehr kaltherzig und geizig war. Er behandelte alle Menschen ungerecht und schlecht. Als ihm dann auch noch sein Mitarbeiter eine frohe Weihnacht wünscht, reicht es ihm. Ebenezer hasst Weihnachten und sieht dieses Fest als Humbug an, also beschließt er, an Weihnachten zu arbeiten und verbietet sogar seinem Mitarbeiter, mit seiner Familie zu feiern.
Doch als er eines Nachts schlief, besuchte ihn ein Geist und fesselte ihn mit seinen Ketten – es war Jacob Marley’s Geist. Er sagte, dass Scrooge auch so enden würde, wenn er weiterhin so gierig sei.
In der zweiten Nacht besuchte ihn ein Geist, der ihm seine Vergangenheit zeigte aus seiner Kindheit und bevor er geizig mit seinem Geld umging. Und so sah er, wie er seine Frau, die er geheiratet hat oder wollte, verlor aufgrund seines Geizes.
In der dritten und somit letzten Nacht besuchte ihn ein Geist, welcher für Weihnachtsstimmung bei Scrooge sorgen sollte. Sie zeigte ihm, wie Weihnachten wäre, wenn auch er es feiern würde und wie es jetzt gerade in der Gegenwart sei, wenn Weihnachten eintreten würde und er weiterhin geizig wäre.
Und so begriff Ebenezer, dass Weihnachten kein Humbug sei. Er wollte nicht, dass alle unglücklich wären und er so enden würde wie sein ehemaliger Geschäftspartner Jacob Marley. Also beschloss er sich zu ändern. Ebenezer begann, den Menschen das erste Mal eine frohe Weihnacht zu wünschen. Er fing an, den Frauen die um Geld bettelten, sein restliches bei sich habendes Geld an sie zu spenden. Unter anderem lernte er endlich auch die Frau seines Enkels kennen.
Uns allen – denke ich – hat das Stück und der Tag im Großen und Ganzen sehr gut gefallen und wir haben dank der Vorbereitung von Frau Weber auch das Meiste verstanden. Es war eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag – und sehr interessant.

(Soria-Vanessa Neumann)